30 Jahre Glastechnik Holger Kramp

Unser Credo lautet Service

Im August 1987 gegründet, feiert die Glastechnik Holger Kramp in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum.
Als Anbieter von Lösungen für die Glasbearbeitung bietet das Unternehmen seinen Kunden ein umfassendes Knowhow. Dieses reicht von der Beratung und Anlagenplanung über Unterstützung bei der Maschinenauswahl, bis hin zur Montage, Bedienerschulung sowie Ersatztzteil- und Reparatur-Service vor Ort. Lesen Sie, warum die Profis aus Lübeck auch Werkzeuge für Glasverarbeiter anbieten.

Auch wenn die technischen Entwicklungen permanent voranschreiten und das Unternehmen dabei mit gewachsen ist, eines ist bei Kramp in all den 30 Jahren gleich geblieben: die klare Ausrichtung
auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden aus der Glasbranche. „Wir wollten die Arbeit unserer Partner leichter machen, und helfen, die täglichen Arbeitsprozesse zu optimieren“, so Firmengründer Holger Kramp.
„Und das hat sich nicht geändert“, unterstreicht Geschäftsführer Ralf Okonnek, der heute die Glastechnik Holger Kramp leitet. „Unser Angebot umfasst mehr als nur Anlagentechnik, es schließt auch die Planung von Arbeitsabläufen mit ein und nicht zuletzt die notwendigen Werkzeuge.“

Dabei bilde die langjährigen Erfahrung der Mitarbeiter und die Bereitschaft, sich auf neue Entwicklungen einzulassen die Basis für intelligente, zeitgemäße Lösungen.

„Wenn ein Glasverarbeiter mit einer komplexen Anfrage auf uns zukommt, ist das eine Herausforderung, die wir gerne annehmen. Denn das bringt nicht nur den Kunden weiter, sondern auch uns als Firma.“ Okonnek weiter.
„Unser Ziel ist es, maßgeschneiderte und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen anzubieten, die immer up-to-date sind.“
Um einen umfassenden Kunden-Service auf allen Ebenen anbieten zu können, inklusive Beratung und technischen Vorort-Service, geht es nicht ohne Team-Work. Ein Team aus Spezialisten mit langjähriger Berufs- und Branchenerfahrung bildet den harten Kern des Unternehmens.

Qualitätsprodukte im Fokus

Nur mit der richtigen Mannschaft sei es möglich, schnelle Reaktionszeit im Service auch umzusetzen: „Das schlimmste, was es für einen Verarbeiter gibt, ist Maschinenstillstand. Damit es gar nicht soweit kommt, stellen wir lösungsspezifische Werkzeuge, Verbrauchsmaterialien und Ersatzteile zur Verfügung.“ Und wenn der Worst-Case doch einmal eintritt, schickt Kramp sein Service-Team, um den Produktionsbetrieb wieder ins Laufen zu bringen.“

Eine starke Mannschaft: Im Zentrum die Firmengründer Marion und Holger Kramp.

Dabei betont der Geschäftsführer, dass sich für den Glasverarbeiter der Einsatz von Qualitätsprodukten in Bezug auf originale Ersatzteile sowie autorisierte Werkzeuge und geprüfte Verbrauchsmaterialien nicht nur lohnt, sondern dem Kunden auch einen Vorsprung gibt.
Ralf Okonnek: „Wer seine Maschinen und Anlagen wirklich optimal nutzen will, schafft das letztendlich nur, wenn jedes Glied in der Prozesskette stimmt. So lässt sich beispielsweise mit dem richtigen Werkzeug nicht nur eine höhere Qualität des Endprodukts erzielen, sondern meist auch schneller arbeiten sowie die Wartungszyklen verlängern.“ Auch wenn Originalteile häufig etwas teuer seien, sie zahlen sich dennoch aus.

Wasser wird häufig unterschätzt

Auf die Frage der GLASWELT, auf welchen Bereich die Glasverarbeiter und Veredler künftig ihren Blick richten sollten meint der Geschäftsführer: „Wasser ist ein strategischer Rohstoff und die Prozesswasseraufbereitung ist ein großes Thema, das die Glasbranche künftig noch stark beschäftigen wird. Häufig wird die notwendige Qualität des benötigten Kühl- und Prozesswassers falsch eingeschätzt.
Denn dieses beeinflusst nicht nur die Lebensdauer der Maschine sowie die Standzeit der eingesetzten Werkzeuge, sondern auch die Qualität des Endprodukts. Deshalb spielt sauberes Wasser beziehungsweise die Wiederaufbereitung des Kühlwassers eine fundamentale Rolle für die Glasqualität.“
Kramp führt entsprechende Wasseraufbereitungs-Anlagen im Programm, doch unterstreichen die Anlagen-Spezialisten, dass es nicht ausreiche, einfach eine neue Maschine anzuschaffen, es sei wichtig, diese genau zu planen.Angesprochen auf die zunehmende Automatisierung auch im Hinblick auf Industrie 4.0 wird im Gespräch schnell deutlich, dass für viele Betriebe der Facharbeitermangel ein Grund für die voranschreitende Automation ist. Die Glasverarbeiter sollten dabei jedoch nicht vergessen, so der Rat der norddeutschen Maschinen-Spezialisten, dass hochautomatisierte Anlagen und Steuerungen auch höher qualifizierte Mitarbeiter verlangen. Diesen Punkt dürfe man im Vorfeld einer entsprechenden Investition nicht vergessen.
Kramp führt nach der Installation neuer Techniken selbstverständlich auch die Schulung der Bediener im Unternehmen durch, doch ohne motivierte Mitarbeiter gehe es nicht: Damit eine Anlage optimal laufen kann, müsse der Bediener einerseits Begeisterungsfähigkeit für die neue Anlage mitbringen, anderseits dauere es dann trotzdem einige Zeit, bis der Mitarbeiter die Maschine dann wirklich selbständig führen kann. Dabei stehen die Anlagentechniker von Kramp den Kunden selbstverständlich immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn Fragen aufkommen oder es Probleme gibt. Und daran wird sich auch die nächsten 30 Jahre nichts ändern, wie der Maschinen-Spezialist unterstreicht.

Matthias Rehberger

Glaswelt Artikel, Ausgabe September 2017

Holger und Marion Kramp mit
Geschäftsführer Ralf Okonnek (r.).

Das bietet Holgerkramp

Lösungen für die Glas-Bearbeitung zu den Themen:

  • Bohren, Fräsen und Wasserstrahlschneiden
  • Schneiden und Brechen
  • Lackieren und Drucken
  • Schleifen und Sägen
  • Waschen
  • Lagern und Transportieren
  • Aufbereitung von Prozesswasser

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