Auf der Basis der „FC 32M 3300 WJ“ vereinigte der Hersteller FORVET das Bohren, Tiefsenken, Fräsen und Säumen von Ausschnitten mit der Technik des Wasserstrahl-Schneidens. Das FORVET Wasserstrahl-Schneidsystem erschließt zahlreiche neue Möglichkeiten für die automatische Glasbearbeitung.
Bei Bedarf kann ein zweites Wasserstrahl-Schneidsystem (Option) für eine weitere Produktivitätssteigerung eingebaut werden.

Das Prinzip „zwei Maschinen in einer“ (Produktion in nur einem Durchlauf) bietet dem Anwender Produktivitäts- und Kostenvorteile bei gleichzeitiger Erweiterung des Produktspektrums und besonders kompaktem Anlagenaufbau.
Die komplette Automatisierung der Bearbeitung und die hohe Flexibilität dieses Systems sichern ein hervorragendes, qualitativ hochwertiges Produktionsergebnis.
Die „FC 32M 3300 WJ“ verkörpert die jahrzehntelangen Erfahrungen des Herstellers FORVET und gehört zu den Glasbearbeitungsmaschinen mit der höchsten Zahl internationaler Patente. Die SQS- und IQNet- zertifizierten FORVET-Produkte entsprechen den höchsten Sicherheitsstandards der EU.

Es können Bohrungen bis zu einem max. Durchmesser von 65 mm (Option: bis 70 mm) erstellt werden. Größere Durchmesser und freie Ausschnittkonturen sind mittels Wasserstrahl-Schnitt oder Fräsen problemlos herstellbar. Die Kanten von Ausschnitten können mit passenden Schleif- und Polierwerkzeugen gesäumt und optional poliert werden.

Der Arbeitsbereich beträgt in der Breite (Y) 3.300 mm und ist in der Länge theoretisch ohne Begrenzung.
Die Bohrlochpositionierung sowie die Bohrlochabstände unterliegen innerhalb des Arbeitsbereiches keinerlei Beschränkungen.
Bei Glastafeln mit großen Längen kann die Positioniertoleranz (+/- 0,25 mm/m) durch einen doppelten Nullpunkt (Option) durch zusätzliche Referenz verringert werden.

Der Bearbeitungsablauf erfolgt vollautomatisch programmgesteuert, ohne manuelle Eingriffe.
Der Programmaufruf kann per BARCODE-Ansteuerung (Option) erfolgen. Für Einzelfertigungen ist ebenso eine schnelle manuelle Eingabe dieser Daten, auch bei laufendem Betrieb, möglich.

Die CNC-Steuerung optimiert die Verfahr- und Annäherungsgeschwindigkeit der Bohrköpfe; sie kontrolliert den Glastransport, die jeweiligen Werkzeugdrehzahlen und -Vorschübe, die Kühlwassermengen und justiert die Bohrer-Länge entsprechend dem Werkzeugverschleiß. Der Bediener hat lediglich Programme zu starten bzw. die Bohr-Durchmesser, Koordinaten und Glasdicken einzugeben.

Beliebige Ausschnittkonturen können aus einem kundenseitig erstellten Katalog parametrischer Formen per Mausbefehl sehr einfach eingefügt werden.
Automatisierte Werkzeugkontrollen sichern gleichbleibende Qualität und entlasten den Bediener.

Die Maschine ist mit energiesparenden Antrieben ausgestattet.
Das kinetische Energie-Rückgewinnungssystem „KERS“ in Verbindung mit einer maximalen Reduzierung bewegter Massen ermöglicht eine Rückgewinnung der Antriebsenergie bis zu 25%.
Der Betriebsstoff-Verbrauch wird weitgehend per CNC optimiert.